Berufsjugendfeuerwehrtag 2017 - Abwechslungsreiche Einsätze

Der Alarmgong ertönt, die Bildschirme in der Wache zeigen die Fahrzeuge und das Stichwort an. Sofort begeben sich alle Jugendlichen zu ihren Fahrzeugen und rücken zur Einsatzstelle aus. So lief das 13 mal am Wochenende ab. Zu insgesamt 13 Einsätzen wurde die Berufsjugendfeuerwehr Glauburg und Rohrbach am Wochenende alarmiert. Zusammen mit der Jugendfeuerwehr Rohrbach organisierten die Jugendwarte einen BJF - Tag. Ab 13 Uhr begann die Schicht.

Dazu teilte Stockheims Jugendwart René Scholz und Rohrbachs Jugendwartin Mira Weiß die Jugendlichen ein. Jeder Teilnehmer bekommt ein festen Platz auf einem Fahrzeug zugeteilt.
Zur Eröffung waren eine Vielzahl an Personen zum Feuerwehrhaus nach Stockheim gekommen. Bürgermeister Krätschmer freute sich über das tolle Engagement der Organisatoren und wünschte allen viel Spaß und tolle 24 Stunden als Berufsfeuerwehr. Gemeindebrandinspektor Sascha Geiß sowie Gemeindejugendwart Chistian Beck wünschten ebenfalls viel Spaß und riefen auf immer im Team zu arbeiten. Wehrführer Jürgen Kadoch freute sich über die vielen Teilnehmer und gab noch ein paar Hinweise an alle weiter.

Danach wurde sich in der Wache eingerichtet und der Dienstplan begann. Allerdings ließ der erste Einsatz nicht lange auf sich warten. Auf dem Alarmbildschirm wurde das HLF zu einem Keller in die Herrnstraße alarmiert. Hier war Wasser eingedrungen. Mit dem I-Sauger wurde der Keller wieder trocken gelegt. Parallel wurden das MTF zu einem medizinischen Notfall gerufen. Nach einem Sturz von einer Leiter war eine Person nicht mehr ansprechbar. Sie wurde mit dem Tragetuch aus dem Treppenhaus gerettet.

Danach stand Sport auf dem Dienstplan. Berufsjugendfeuerwehrfrauen - und männer müssen natürlich immer fit sein.

Doch lange konnten sie nicht trainieren. Auf einem Bauernhof war es zu einem Großbrand gekommen. Alle Fahrzeuge rücken sofort zum Objekt aus. Aufgrund der Größe des Einsatzes wurde die Jugendfeuerwehr Ortenberg sofort nachalarmiert. Zwei Personen waren im Gebäude vermisst. Ein Innenangriff, Personensuche im verrauchten Gebäude, Außenangriff und die Absicherung der Einsatzstelle, alles musste von den Jugendlichen schnell abgearbeitet werden. Professionell konnten alle Aufgaben erledigt werden. Nach dem großen Einsatz stand nun erstmal das Abendessen auf dem Plan.

Zu einem weiteren medizinischen Notfall wurde die Jugendfeuerwehr dann wieder alarmiert. Eine Person klemmte unter einem Holzstapel. Sie musste befreit und versorgt werden. Gegen 20 Uhr wurden die Einsatzkräfte noch zu einem gemeldeten Feuer in Bahnhofstraße alarmiert. Hier konnte aber kein Feuer gefunden werden. Daher konnten die Kräfte direkt wieder abrücken. Um 22 Uhr wurde in der Vordergasse ein ausgelöster Heimrauchmelder gemeldet. Nach einer Erkundung konnte aber kein Grund für die Auslösung festgestellt werden.

Die Nacht verlief sehr ruhig ab. Aber bereits um 7 Uhr wurden die Jugendlichen zu einem Verkehrsunfall auf dem Festplatz in Stockheim gerufen hier wurde eine Person zwischen einem Auto und einer Hauswand eingeklemmt. Mit vielen Händen und Kraft konnte die Person schonend aus ihrer Lage befreit werden.

Nach einen großen Frühstück waren die Einsatzkräfte schon wieder gefordert. In der Kulturhalle am Bahnhof war es zu einem Feuer gekommen. 2 Personen waren wieder im Gebäude vermisst. Das Feuer breitete sich auch schon auf den hinteren Teil aus. Schnell konnten die Person im verrauchten Gebäude und das Feuer gelöscht werden. Nach dem langem Einsatz wurden die Fahrzeuge wieder fit gemacht und gesäubert. Jederzeit könnte wieder ein Einsatz gemeldet werden.
Dieser ließ auch nicht lange auf sich warten. Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich auf einem Feldweg in Glauberg. Der PKW war gegen einen Baum geprallt und hatte bereits begonnen zu brennen. Das Feuer wurde gelöscht und die Personen gerettet. Parallel wurden weitere Kameraden zu einem weiteren Einsatz alarmiert. Ein Baum war auf eine Straße gefallen. Die Straße wurde wieder geräumt.

Um 12 Uhr am Sonntag stand dann wieder Unterricht auf dem Dienstplan. Hier erfuhren die Jugendlichen etwas über einen Atemschutzeinsatz und was alles dabei zu beachten ist. Kurz vor dem Schichtende wurden alle Fahrzeuge nochmal zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Hier handelte es sich aber um einen Fehleinsatz.

Um 13 Uhr war dann die 24 Stunden der Schicht beendet. Nach dem großen Aufräumen ging es dann nachhause.

Wir bedanken uns nochmal bei allen Helfern die uns bei diesem großen Event unterstützt haben. Wir können nur sagen: Es hat extrem viel Spaß gemacht! DANKE!

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Besonders möchten wir uns beim Autohaus Bilia bedanken, welches uns ein BMW I3 für das gesamte Wochenende zur Verfügung gestellt hat!

 

 

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